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Die unterschiedlichen Landschaften - Zentral Namibia

Zentral Namibia ist relativ flach und wird von sanften Hügelketten durchzogen. Diese Berge wirken auf den ersten Blick zuerst mal relativ niedrig, aber man täuschen da leicht, da Zentral Namibia bereits an sich schon ziemlich hoch liegt. Die Berge, die man am Horizont auf diesem Fotos sieht sind also schon beachtliche 1600 Meter hoch.

auf dem Farmgelände der Okambara Elephant Lodge

Das Landschaftsbild ist ansonsten vor allem durch den dichten Busch mit relativ niedrigen Bäumen geprägt. Von der Straße aus sieht man außerhalb von Ortschaften meist nur die endlosen Zäune der privaten Farmen. Und direkt neben der Straße gibt es immer einen breiten Grünstreifen mit teils ziemlich hohen Gras. Zumindest in der Regenzeit ist das so. Und ab und an sieht man noch ein paar Rinder, Autorastplätze, Termitenbauten und Farmgebäude.

Unser Auto auf einer Hauptstraße - von Windhoek zur Okambara Elephant Lodge


Viel zu sehen gibt hier von den oft schnurgeraden Straßen aus also nicht. In der wasserarmen Jahreszeit soll man auf dem Grünstreifen aber öfter Wildschweine und auch schon mal einige Affen sehen können.

Ein offener Pickup ist als Safarifahrzeug fürs Fotografieren sehr viel besser geeignet, es sei denn es regnet...

Pickups sind die üblichen Farmfahrzeuge. Auf der Ladefläche werden Tiere, Menschen und Material transportiert. Und zumindest die kleinere Farmen nutzen auch ihre Alltags-Pickups für die Gamedrives. Man steht dann hinten auf der Ladefläche.

Hier mal die Delux-Komfort-Version - mit einer zusätzlichen, gepolsterter Sitzbank auf der Ladefläche - von der Okambara Elephant Lodge extra für uns zur Verfügung gestellt.

mit einem Pickup auf dem Gamedrive - Karsten und unser Guide beim ersten Morgenkaffee
Wie gesagt, man steht oder falls vorhanden sitzt hinten auf der Ladefläche des Pickups. Falls nötig kann man auch das Dach der Fahrerkabine als Stand- oder Auflagefläche nutzen. Ich habe da auch schon mal das Dreibein-Stativ draufgestellt um eine noch höhere Position zu kriegen - natürlich nur im Stand. Meist hab ich aber einen Beanbag genutzt. Man kann den auch auf dem Foto sehen, der "schwarze Hubbel" in der Mitte oberhalb vom Fahrzeugdach. So hat man eine völlige freie Rundumsicht, optimal zum Fotografieren.

Bei ruppigem Untergrund steht man am Besten, so kann man die Schläge mit den Beinen am Besten abfedern. Die Fotoausrüstung habe ich im Fotorucksack belassen und diesen direkt hinter der Fahrerkabine mit mehreren Karabinerhaken gesichert. So hatte ich beide Hände frei und trotzdem alles sehr schnell griffbereit. Diese Sicherung ist übrigens sehr ratsam - durch das Gerüttel und Geschüttel verteilt sich ansonsten die gesamte Ausrüstung mit der Zeit auf der gesamten Ladefläche.

Karsten, wie er hinten auf dem Pickup steht. Auf dem Boden sieht man meinen fixierten Lenstrekker und darüber noch den Beanbag auf dem Überrollbügel
Der einzige Nachteil bei den Pickups ist natürlich, dass man ordentlich nass wird, wenn es regnet. Und es hat viel geregnet, sehr viel sogar. In der ersten Woche eigetlich jeden Tag. Ok, man kann es oft schon von weitem sehen, wenn es zu regnen anfängt. Und in dem Fall haben wir unsere Fotoausrüstungen schnell auf dem Beifahrersitz in Sicherheit gebracht. Für uns selbst blieb dann aber leider nur noch die ungeschützte Landefläche und wir sind trotz Regencapes regelmäßig bis auf die Knochen nass geworden. Aber wenigsten kann man sich bei den Pickups noch hinter die Fahrerkabine ducken und kriegt so nicht auch noch all zu viel von dem kühlen Fahrtwind ab.

Der Fahrer / Guide habt es bei den Pickups dagegen besser, der sitzt nämlich ansonsten bei den anderen Safarifahrzeugen meist offen im Regen.



Die üblichen Safarifahrzeuge, wie man sie meist in Namibia vorfindet - sehr gute Aussicht aber nicht so gut zum Fotografieren

Es scheint wohl so zu sein, dass man in Afrika, je nach Land sehr unterschiedliche Fahrzeugtypen für die Safaritouren bevorzugt. Oh sorry, in Namibia heißt das natürlich "Gamedrive".

Auf jeden Fall darf man in Namibia nur in den Nationalparks Touren mit dem eigenen Fahrzeug unternehmen. Auf den Farmen ist das in der Regel nicht oder nur sehr eingeschränkt erlaubt, wie zum Beispiel für die An- und Abreise. Will man also Tiere in der Wildnis sehen, dann muss man einen Gamedrive beim Farmbetreiber buchen. Das hat ja auch den Vorteil, dass sich die Leute sich meist sehr gut auf ihrem Gelände auskennen und man muss nicht selbst fahren, kann sich also ganz auf das Suchen und Beobachten der Tiere konzentrieren.

In Namibia hat man sich wohl auf diese Sonderkonstruktion von Land Rover geeinigt. Fast alle größere Farmen machen ihre Gamedrives mit dem gleichen Modell. Vorne, etwas tiefer sitzt der Fahrer und hinten gibt es drei erhöhte Sitzreihen mit je drei Sitzen für die Gäste. Eventuell findet auch noch ein Gast vorne mit auf dem Beifahrersitz Platz.

2 Gamedrive Fahrzeuge der Erindi Safari Lodge - beim obligatorischen Sundowner
Die erhöhte Sitzposition ist gerade auch in der Regenzeit sehr vorteilhaft. Da das Gras dann teils bis zu 2 Meter hoch steht hat man aus dieser Höhe einen viel besseren Blick auf die Tiere als beispielsweise von der niedrigeren Fahrerkabine aus. Ausserdem sitzt man geschützt unter dem Sonnendach und bei Regen können da auch Seitenwände herunter gelassen werden, so dass man nicht nass wird. Zum Entdecken und Beobachten der Wildtiere sind diese Safariautos also schon super.

Etwas anders sieht es da beim Fotografieren aus, zumindest wenn man mit einer großen Fotoausrüstung unterwegs ist. In meinem Fall zum Beispiel mit einem 600mm f4.0 Objektiv. Da sollte man auf jeden Fall versuchen wenigsten in der vordersten Sitzreihe ein Plätzchen zu kriegen. Am Besten man erscheint also immer noch etwas früher am Meeting Point und kann sich dann den Sitzplatz noch aussuchen.

Von der vordersten Sitzreihe aus hat man dann zumindest nach vorne und seiner Seite hin ein freies Schussfeld, ohne den Vordermann mit seinem Superteleobjektiv zu traktieren. Und man kann da auch einen Beanbag als stabile Unterlage auf einem der beiden Überrollbügel einiger maßen sinnvoll verwenden. Auf den hinteren Rängen kann man aller höchstens noch ein Einbeinstativ sinnvoll einsetzen oder eben aus der Hand fotografieren.

Blickfeld aus der ersten Reihe über den Fahrer hinweg. Links unten kann man noch meinen Beanbag erahnen
Für den Transport hatte ich das große Teleobjektiv natürlich schon in einem großen Fotorucksack (Lenstrekker) verstaut. Während der Gamedrives habe ich das große Objektiv mit Body aber zwischen den Beinen abgestellt. Das hat ganz gut geklappt und auch bei den ruppigen Fahrten durchs Gelände hat man so noch beide Hände frei um sich gut festhalten zu können.

Tanken und Tankstellen in Namibia

Wer mit dem Mietwagen durch Namibia reist, der wird wie wir nach der Übernahme des Fahrzeugs wohl gleich mal als erstes zur Tankstellen fahren müssen. Also zumindest unser Fahrzeug haben wir leer übernommen.

Tankstellen findet man vor allem in den Städten entlang der Hauptstrassen. Aber einige Lodges haben auch eigene Tankstellen auf ihrem Gelände. Besonders interessant sind da bestimmt die Lodges im Etosha National Park zu mal die meisten Leute hier in erster Linie mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs sind. Aber auf den meisten Karten sind die Tankstellen auch gesondert eingezeichnet.

Viele Geländewagen, wie unserer auch, haben einen Doppeltank. Da gehen dann also rund 120 Liter rein und bei einem Verbrauch von 12-16 Liter (je nach Geschwindigkeit) reicht eine Tankfüllung ja schon recht weit. Trotzdem haben wir gerade in abgelegenen Gegenden darauf geachtet immer einen möglichst vollen Tank zu haben - besser ist das und man weiß ja nie ob noch etwas Unvorhergesehenes dazwischen kommt.

Die Tankstellen sehen aus wie bei uns abgesehen von den Tankwarten, die es ja bei uns eher selten gibt. Also kein Selfservice und eigentlich braucht man auch nicht auszusteigen. Unser Fahrzeugvermieter hatte uns allerdings geraten trotzdem immer daneben zu stehen. Irgendwo gibt es da einen Betrugstrick, wie das laufen soll hab ich aber leider vergessen.

Wir haben immer mit Bargeld bezahlt. Es soll aber auch mit Kreditkarte gehen, aber eben nicht überall. Man sagt dem Tankwart entweder die Geldmenge für die man tanken will, oder die Literzahl oder einfach nur "voll". Man kann sich auch eine Quittung vom Tankwart ausstellen lassen. Und als zusätzlicher Service wird einem auch die schmutzigen Scheiben gereinigt. Mehr gibt es dann nur auf Anfrage.

Wir haben immer auch ein kleines Trinkgeld gegeben. Unbedingt erwartet wird das aber wohl nicht.
So und jetzt kommt noch ein 10-Minuten Video, das ich in Rundu an der Tankstelle gedreht habe. So kann man sich auch mal eiem optischen Eindruck verschaffen. Und alle Tankstellen haben auch immer einen gut sortierten Shop, wo man alles möglich einkaufen kann. Sehr praktisch, genau wie bei uns.

Verkehrskontrollen auf Namibias Strassen

Verkehrskontrollen gibt es meist nur in unmittelbarer Umgebung von Ortschaften und an den Grenzen der Bundesländer. Normalerweise ist dort dann eine mobiler Polizeiposten in einem Zelt aufgebaut. Stoppen müssen da alle Fahrzeuge. Ob man aber auch kontrolliert oder einfach nur durchgewunken wird, das hängt wohl auch stark vom Wetter ab. Bei Regen sind wir nie kontrolliert worden.

Ich hatte auch den Eindruck, dass man "die Touristen" eh meist nur so pro forma kontrolliert. Oder weil man gerade den namibischen Fahrer davor überprüft hat und noch da steht. Einzige Ausnahme war die Kontrolle an einer der Bundeslandgrenze wo man auch in unsere Kühlbox gucken wollte. Da durfte man bestimmt Agrarprodukte nicht einführen - ich glaube es war Fleisch- und Wurstwaren, bin mir da aber nicht mehr sicher.

Die Verkehrspolizisten waren auf jeden Falle alle ausgesprochen höflich und freundlich:
"Hello Sir, how are you?" (lächelt freundlich und tippt an seine Mütze zum Gruß)
"Fine, thank you" (wir lächeln zurück)
"Where do you come from?" (er schreibt irgendwas in sein Formular)
"Irindi Lodge"
"How are the lions? Have you seen some?" (schaut sich das Auto vorn etwas weiter vorne an und schreibt noch was in sein Formular)
"Yes, we've been lucky. We have seen three lions." (ich krame schon mal nach dem Führerschein)
"Great. Have a nice Holiday. Thank you very much." (Lächelt immer noch, grüßt und winkt uns dann durch)

Tja, das war's dann auch schon und schon kann die Fahrt weitergehen.
Der normale deutsche Führerschein reicht übrigens aus (ich hab die aktuelle Kreditkarten große Version)

Es gibt allerdings auch Radarkontrollen. Wir haben einige davon gesehen. Und sollte man zu schnell unterwegs gewesen sein, dann kann das wohl ganz schön teuer werden. Wir haben das aber auch nur gehört. Da unseres altes Fahrzeug, vor allem auch mit den beiden Dachzelten oben drauf, die Höchstgeschwindigkeit von 120 km nur geschafft hat wenn es den Berg runter ging. Da sind wir meist erst gar nicht in Versuchung gekommen.

Die Polizeifahrzeuge sind übriges weiß, wie die meisten PKWs in Namibia. Auf große Entfernungen kann man sie also wenn, dann nur an der Blaulichtleiste auf dem Dach erkennen.


Straßenverhältnisse in Namibia in der Regenzeit

In der Regenzeit sind die Straßenverhältnisse in Namibia so, dass man nur jedem raten kann sich ein Allradfahrzeug zu mieten. Auf den geteerten Hauptverkehrsstraßen ist es ja kein Problem, aber sobald es regnet wird es insbesondere auf den Dirttracks und den kleinen Zugangsstraßen problematisch.

Schon bei der Zufahrt zu unserer aller ersten Unterkunft währen wir ohne Allradfahrzeug bestimmt gescheitert. Mit dem Regen hatte sich der Track vollständig aufgeweicht. Alle paar Meter gab es große und tiefe Wasserlöcher. Mit einem normalen Kleinwagen wäre da auf jeden Fall kein Durchkommen gewesen.

Leider sind wir jetzt auch keine erfahrenen Offroad-Fahrer, aber mit Glück sind wir dann doch angekommen. Der beste Weg durch ein Wasserloch ist übrigens schön langsam und dann mitten durch. Das haben wir dann von den Leuten dort gelernt. Dort wo der ursprüngliche Track langläuft ist auch immer der beste Untergrund. Und wenn man sich unsicher ist, am Besten immer der frischesten Spur folgen. Wenn die durchgekommen sind, dann ist die Wahrscheinlichkeit dass man auch durchkommt am höchsten.

Mit dem Allradfahrzeug konnten wir auch so einige Touren mit dem eigenen Fahrzeug machen für die man sonst eine geführte Tour hätte buchen müssen. Die ganz extremen Touren, z.B. über die Dünen haben wir uns aber nicht getraut. Aber selbst der Offroadausflug zu den Robbenkollonien auf der Halbinsel vor Walvis Bay war da schon aufregend genug und wir waren froh als wir wieder festen Grund unter den Reifen hatten.

Der Track besteht dort aus einer Mischung aus Sand und Salz:

Reifenspuren auf der Halbinsel vor Walvis Bay

Einfache aber dafür auch kostenlose GPS-Karten für Namibia / Afrika gibt es hier - Free worldwide routable Garmin maps from OpenStreetMap

NAMIBIA ist ja nicht gerade ein Land für das man jetzt unbedingt eine navigationsfähige GPS-Daten braucht. Trotzdem, wo ich schon das GPS-Gerät mitnehme, da hab ich bei OpenStreetMap nach kostenlosem Kartenmaterial fürs GPS-Gerät gesucht und bin hier dann doch noch fündig geworden.

Also man darf da nicht all zu viel erwarten. Es gibt in Namibia wohl nicht besonders viele Leute, die einen Onlinezugang haben, Computer und GPS und dann noch bereit sind sich bei dem OpenStreetMap Projekt zu beteiligen. Also soweit ich das gesehen habe sind zumindest die großen Straßen drinnen. Und die Karte ist "routable" also navigationsfähig.

Das ist übrigens eine weltweite Karte, also wenn man es braucht, dann kann man sich da auch Kartenmaterial für ganz Afrika herunter ziehen. Free worldwide routable Garmin maps from OpenStreetMap

Roads Authority Namibia

Roads Authority: "The Roads Authority is a non-profit, mission-driven organisation that strives continously to achieve a safe and efficient nationl road network of Namibia. In this, we adhere to a set of values built upon the priciple of good governance.

Namibias Bußgeldkatalog PDF-Download
Namibias Straßennetz und Straßenbeläge PDF-Download

300 Watt Steckdose für den 12 Volt Anschluss (Zigarettenanzünder) im Auto - den hab ich jetzt bestellt

Extra für die Tour in Namibia hab ich jetzt diesen Wechselrichter (oder Spannungswandler) gekauft. Eigentlich würde ja auch ein kleineres Gerät mit 100 Watt ausreichen, aber da wir in der Regel Laptop und 2 Ladegeräte da dran hängen wollen ist es bestimmt nicht verkehrt das größere 300 Watt Gerät zu nehmen.

Am Zigarettenanzünder bekommt man damit eh auch nur 150 Watt Leistung raus. Außerdem bietet dieses Gerät zusätzlich noch die Möglichkeit es direkt an eine 12 Volt Batterie anzuschliessen, so bekommt man dann auch die vollen 300 Watt Leistung - ist eben noch eine zweite Option, falls die erste versagt ist das ja immer gut. Vor allem wenn man mitten in der Wüste ist, dringend Strom braucht und sich gerade der Zigarettenanzünder verabschiedet hat.

Überzeugt haben auch die vielen positive Kundenrezensionen - mit Elektronik kenn ich nun mal überhaupt nicht aus. Und das Teil hat so einige Extras, die bestimmt hilfreich und praktischer sind:
  • ein eigener Lüfter - besseren Kühlung
  • ein extra Ein- und Ausschalter - muss man nicht immer Abhängen
  • eigene Sicherung mit Ersatz dabei - für den Fall der Fälle
  • eine Batteriestandsanzeige - gut zu wissen, bevor man die Autobatterie aus Versehen leersaugt



Das ist eine kleinere Lösung - ein paar Euro günstiger, kompakter, leichter und Ansmann ist ja auch eine bekanntes Markenprodukt. Für einen Fotografen alleine würde so einer auch ausreichen. Damit muss man halt immer schön abwechseln, mal Kamera-Akkus und mal das Laptop aufladen. Und das Teil hat nur einen schmalen 2-poligen Stecker. Dafür passt es aber auch in einen üblichen Getränkehalter.

Kalahari Car Hire (german) - hier haben wir unsere Wagen jetzt gemietet

Kalahari Car Hire wurde uns von der Okambara Elephant Lodge empfohlen - die vermieten auch ältere Fahrzeuge, was dann auch gleich deutlich günstiger ist. Das günstigste Fahrzeug ist ein TOYOTA 4X4 DOPPELKABINER SRX 2.7 (1999). Mit reduziertem Selbstbehalt auf Null (Reifen- und Glasschäden sind eingeschlossen) kostet uns das nun 13230 N$ Miete für die 21 Tage - und das ist doch mal echt preisgünstig.

Ich hab auch schon an anderen Stellen Positives über Kalahari Car Hire gelesen. Also auch wenn die Fahrzeuge schon etwas älter sind und bereits über 120.000km gefahren sind, andere haben es damit auch ohne Probleme durch ganz Namibia geschafft. Das werden wir dann auch hinkriegen, mit 'n bissel Glück und Vorsicht dabei :-)

Bei der Ausstattung gibt es mehrere Varianten - für 2 oder 4 Personen, mit und ohne Kühlbox oder ganz ohne Campingausstattung. Wir haben uns jetzt für die nahezu Maximal-Ausstattung mit zwei Dachzelten und Camping für zwei Personen entschieden. So hat jeder sein eigenes Zelt und ausreichend Platz.

Die Übergabe am Flughafen ist auch bei Kalahari Car Hire dann doch nicht möglich. Das war ja ursprünglich unser Wunsch, da unser erste Reiseziel, die Okambara Elephant Lodge von Windhoek aus wieder in Richtung Flughafen liegt. So hätten wir uns gerne den Abstecher nach Windhoek gespart. Klappt aber nicht. Und da die Fahrzeuge auch hier fast leer abgegeben werden muss man zum Tanken eh zuerst mal wieder in die Stadt fahren.

Dafür werden wir aber von Kalahari Car Hire am Flughafen abgeholt. Und da wir schon früh morgens in Namibia ankommen wird es auch kein Problem sein noch am gleichen Tag bis zur Okambara Elephant Lodge zu kommen. Eine Übernachtung in Windhoek wird also nicht notwendig sein.

Die Fahrzeuge haben übrigens auch ein Autoradio mit CD-Player eingebaut - das hab ich gerade noch mal nachgefragt. Und auch einen regulären 12 Volt Zigarettenanzünder-Anschluss, da können wir dann während der Fahrt auch unsere Akkus laden. Mit einem entsprechenden Schnellladegerät klappt das dann ganz gut.

Kalahari Car Hire (german): "- Mit Google Toolbar gesendet"

KEA Campers Southern Africa Motorhome/Campervan Rentals

KEA hat mir die Daggi empfohlen, da haben die ihren Wagen gemietet und waren sehr zufrieden. Das Auto war nahezu neu und sehr gut ausgerüstet. Für die Übergabe mussten sie aber auch nach Windhoek reinfahren. Und ein neues Fahrzeug ist natürlich teurer, dafür gab es aber dann auch keine Probleme.

Wenn möglich sollte man sich für ein größeres Modell mit Rückbank (King Cab) entscheiden. Auf der Rückbank kann man dann das Gepäck lagern, das nicht komplett eingestaubt werden soll. Und bei der Versicherung sollten Glas- und Reifenschäden besser voll abgedeckt sein.

Für 3 Wochen kostet so ein 4x4 Nissan King Cap bei KEA mit dem All-Inclusive Paket 29400 N$ also rund 3080 €. Der ALL-INCLUSIVE-PREIS enthält neben den Leistungen des Standardpreises folgende Extras: Vollkaskoversicherung OHNE Selbstbeteiligung, Austausch und Reparatur von Windschutzscheiben und Reifen.

KEA Campers Southern Africa Motorhome/Campervan Rentals: "- Mit Google Toolbar gesendet"

Selbstfahrer-Zentrum - Individuelle Selbstfahrer-Reisen und Begleitete Touren in Namibia - Bwana Tucke-Tucke

Hier hab ich noch eine sehr viel versprechende Infoquelle und hilfreiche Linkliste für Selbstfahrer gefunden. Ich muss mich da mal noch durcharbeiten, aber auf den ersten Blick sieht das schon sehr umfangreich aus.

Selbstfahrer-Zentrum - Individuelle Selbstfahrer-Reisen und Begleitete Touren in Namibia - Bwana Tucke-Tucke: "- Mit Google Toolbar gesendet"

Anschnallpflicht und Verkehrskontrollen gibt es auch in Namibia

Also wenn man so die gängigen Fotos von den Straßen in Namibia anschaut, dann würde man es kaum vermuten – aber es gibt sie doch, die Verkehrskontrollen. Wohl eher im Umfeld der Städte aber aufpassen muss man da wohl schon. Bekannte haben mir erzählt, dass sie da mal eben 300 N$ an Strafe bezahlen mussten, weil einer nicht angeschnallt war. Also aufgepasst, auch in Namibia gilt die Anschnallpflicht.
Außerdem passiert es wohl auch öfter, dass ungeübte Touristen mit ihren Fahrzeugen umkippen. Da ist s dann ja eh besser angeschnallt zu sein.