Auf jeden Fall darf man in Namibia nur in den Nationalparks Touren mit dem eigenen Fahrzeug unternehmen. Auf den Farmen ist das in der Regel nicht oder nur sehr eingeschränkt erlaubt, wie zum Beispiel für die An- und Abreise. Will man also Tiere in der Wildnis sehen, dann muss man einen Gamedrive beim Farmbetreiber buchen. Das hat ja auch den Vorteil, dass sich die Leute sich meist sehr gut auf ihrem Gelände auskennen und man muss nicht selbst fahren, kann sich also ganz auf das Suchen und Beobachten der Tiere konzentrieren.
In Namibia hat man sich wohl auf diese Sonderkonstruktion von Land Rover geeinigt. Fast alle größere Farmen machen ihre Gamedrives mit dem gleichen Modell. Vorne, etwas tiefer sitzt der Fahrer und hinten gibt es drei erhöhte Sitzreihen mit je drei Sitzen für die Gäste. Eventuell findet auch noch ein Gast vorne mit auf dem Beifahrersitz Platz.
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2 Gamedrive Fahrzeuge der Erindi Safari Lodge - beim obligatorischen Sundowner |
Etwas anders sieht es da beim Fotografieren aus, zumindest wenn man mit einer großen Fotoausrüstung unterwegs ist. In meinem Fall zum Beispiel mit einem 600mm f4.0 Objektiv. Da sollte man auf jeden Fall versuchen wenigsten in der vordersten Sitzreihe ein Plätzchen zu kriegen. Am Besten man erscheint also immer noch etwas früher am Meeting Point und kann sich dann den Sitzplatz noch aussuchen.
Von der vordersten Sitzreihe aus hat man dann zumindest nach vorne und seiner Seite hin ein freies Schussfeld, ohne den Vordermann mit seinem Superteleobjektiv zu traktieren. Und man kann da auch einen Beanbag als stabile Unterlage auf einem der beiden Überrollbügel einiger maßen sinnvoll verwenden. Auf den hinteren Rängen kann man aller höchstens noch ein Einbeinstativ sinnvoll einsetzen oder eben aus der Hand fotografieren.
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Blickfeld aus der ersten Reihe über den Fahrer hinweg. Links unten kann man noch meinen Beanbag erahnen |
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